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MPU Verjährung - Ein Weg zurück zum Führerschein ohne MPU?

  • Redaktion MPU-4-YOU
drei Sanduhren
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Die Frage nach der MPU Verjährung stellt sich immer schnell, wenn  der Führerschein entzogen wurde und die Behörde eine medizinisch psychologische Untersuchung angeordnet hat. Eine MPU ist immer mit einem Aufwand verbunden, verursacht spürbare MPU Kosten und braucht eine solide MPU Vorbereitung. Deshalb ist die Frage nach der MPU Verjährung nur verständlich und soll in diesem Artikel umfassend erklärt werden. In diesem Zusammenhang sollen häufig gestellte Fragen beantwortet werden, wie z. B.

  • Wann verjährt der Führerscheinentzug?,
  • Wie lange ist MPU Sperrfrist?
  • Wie lange dauert es bis eine MPU verjährt?
  • Wann verjähren Verkehrsdelikte?

Auch sollen verwandte Themen rund um die MPU Verjährung behandelt werden, wie

  • die Tilgungsfrist MPU
  • die MPU umgehen
  • MPU Kosten

Zusätzlich wollen wir  auch über die Akteneinsicht in die Führerscheinakte sprechen und einen kurzen einführenden Beitrag zur MPU Vorbereitung und das MPU bestehen liefern.

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MPU Verjährung – was ist das eigentlich?

Nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen wird jährlich für fast 100.000 Personen eine MPU angeordnet. Dabei ist in der Hälfte der Fälle ein Alkoholdelikt für die Anordnung auschlaggebend. Die Zahl könnte noch steigen demnächst, da einige Bundesländer wie z. B. Berlin, Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg und Mecklenburg- Vorpommern die Promillegrenze deutlich gesenkt haben und bereits ab 1,1 Promille (sonst 1,6 Promille) eine MPU anordnen. 

Dabei überlegen viele Betroffene schnell, ob sie eine MPU umgehen können. Rechtsmittel gegen eine MPU Anordnung sind in Deutschland ausgeschlossen. Viel diskutiert wird in diesem Zusammenhang ein EU Führerschein im Ausland, der jedoch viele Risiken birgt.

Deshalb rückt das Thema MPU Verjährung bei vielen Betroffenen schnell wieder in den Fokus. Hierzu werden viele Halbwahrheiten verbreitet und besonders die Fristen sind oft missverständlich dargestellt. Dies soll im Folgenden geklärt werden.

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Kann eine MPU eigentlich verjähren?

Grundsätzlich kann eine medizinisch psychologische Untersuchung (MPU) als Anordnung einer Behörde zu Fahrtauglichkeitsprüfung nicht im klassischen Sinne verjähren, wie dies z. B. bei einem Bußgeld möglich ist. 

Deshalb existieren auch keine offiziellen Verjährungsfristen im Verkehrsrecht für die MPU. Anordnungen einer Straßenverkehrsbehörde sind immer von einer Verjährung ausgeschlossen. Allerdings werden Einträge aus der Führerscheinakte nach einer bestimmten Zeit gelöscht, somit auch eine Anordnung zu einer MPU.

Welche Fristen sind bei einer MPU Verjährung relevant?

Die verschiedenen Fristen von 10 und 15 Jahren  für eine MPU Verjährung sind etwas verwirrend und missverständlich. Dabei muss gesagt werden, dass eine Neuerteilung einer Fahrerlaubnis ohne MPU erst nach Ablauf von 15 Jahren möglich ist. Jedoch teilt sich dieser Zeitraum in zwei Abschnitte:

  • In den ersten 5 Jahren nach dem Delikt darf der Betroffene keinerlei Auffälligkeiten im Straßenverkehr aufweisen und nicht aktenkundig werden. Erst danach beginnt eine sogenannte „Verjährung“.
  • In den folgenden Jahren (also ab dem sechsten Jahr) läuft dann eine 10-Jahresfrist  für eine sogenannte MPU Verjährung. Diese meint dann eben, dass nach dem Ablauf weiterer 10 Jahre die Anordnung zur MPU aus der Führerscheinakte gelöscht wird.  Dabei verschwindet die Verpflichtung zum Ablegen einer Fahrtauglichkeits-untersuchung einfach aus der Akte. 
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Was die Wartenden in den ersten 5 Jahren nach dem Delikt vermeiden sollten

Der Betroffene darf sich in den ersten 5 Jahren nach dem Delikt keinerlei weitere Delikte im Straßenverkehr leisten. Dazu gehören insbesondere:

  • Das Fahren eines KFZ ohne Führerschein
  • Radfahren mit Promillewerten über 0,8 Promille
  • Auch das Überqueren einer roten Fußgängerampel kann geahndet werden und zu Problemen führen

Die Tilgungsfrist von 10 Jahren

Nach § 29 Absatz 1 Nr. 3 StVG liegt die MPU Tilgungsfrist bei 10 Jahren für eine Löschung der Aktenvermerke bei Entzug des Führerscheins. Allerdings beginnt diese erst, wenn der Fahrer keinen Neuantrag auf die Erteilung seines Führerscheins gestellt hat. Außerdem  beginnt die MPU Tilgungsfrist erst nach den deliktfreien fünf Jahren. 

Um sicherzustellen, dass die Vermerke in der Akte gelöscht werden, darf in den 10 Jahren der Tilgungsfrist keine MPU stattfinden.

Deshalb dauert die komplette Verjährung insgesamt 15 Jahre. Nach diesem Zeitraum kann der Führerschein ohne eine MPU wieder beantragt werden. Dabei ist dann ein positives MPU Gutachten ist nicht mehr notwendig.

Achtung:

Beantragt der Betroffene in der Zeit des Führerscheinentzuges  seine Fahrerlaubnis vorzeitig neu, so bedeutet dies eine Verlängerung der Wartefrist! Dabei spielt es keine Rolle, ob tatsächlich eine MPU durchgeführt wurde oder nicht. Allein der gestellte Antrag ist schon ausreichend, um die Wartezeit zu verlängern.

Neuerteilung der Fahrerlaubnis ohne MPU nach 15 Jahren

Ist der Eintrag in der Führerscheinakte nach 15 Jahren entfernt, kann ein Betroffener den Führerschein neu beantragen. Dabei ist es möglich, den Führerschein ohne MPU wiederzuerlangen, jedoch kann die Behörde andere Auflagen machen. Für den Fall, dass sie davon ausgeht, dass der Betroffene nicht mehr die notwendigen Kenntnisse besitzt, die für eine Teilnahme am Straßenverkehr verlangt werden, kann sie eine erneute Fahrprüfung anordnen.

Laut § 20 FeV heißt es: „Die Fahrerlaubnisbehörde ordnet eine Fahrerlaubnisprüfung an, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass der Bewerber die […] erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr besitzt.“ 

Dies kann dann bedeuten, dass der Betroffene erneut die Fahrschule besuchen muss und von der theoretischen Prüfung über die Sonderfahrten bis hin zum Bestehen der Fahrprüfung den kompletten Führerschein neu machen muss.

Macht die MPU Verjährung als Strategie zum MPU vermeiden Sinn?

Will man wirklich die MPU Verjährung als Option in Betracht ziehen, so sollte man sich darüber klar sein, welche Auswirkungen diese Entscheidung mit sich bringt. Zunächst müssen erst 15 Jahre vergehen bevor man seine Fahrerlaubnis wieder erhalten kann. 

Dabei muss man in diesem Zeitraum auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen oder evtl. Fahrgemeinschaften nutzen. Für den Fall, dass das Autofahren jedoch ein wichtiger Bestandteil des täglichen Berufslebens, kommt eine MPU Verjährung evtl. nicht in Frage oder die Wartezeit wird zu einer echten Tortur.

Außerdem ist die Wiedererteilung nach 15 Jahren mit dem Risiko der Anordnung einer erneuten Fahrprüfung verbunden. Dabei sind eine  erneute Fahrprüfung und der entsprechende Unterricht nicht nur kostspielig, sie sind auf jeden Fall auch nochmals zeitintensiv. 

Deshalb sollte man die Strategie der MPU Verjährung zur Vermeidung einer MPU gründlich überdenken. In den meisten Fällen ist es besser, sich einer MPU zu stellen und diese mit einer optimalen MPU Vorbereitung zu bestehen. 

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Schneller zum Führerschein mit einer optimalen MPU Vorbereitung

Die geringsten Durchfallquoten bei der vielfach gefürchteten MPU  finden sich bei Teilnehmern, die eine intensive MPU Vorbereitung durchlaufen haben. Wer sich optimal darauf vorbereiten will, ist gut beraten, eine intensive Vorbereitung auf das psychologische Gespräch wahrzunehmen. 

Dabei gibt es viele MPU Anbieter, die eine MPU Vorbereitung in Form von Schulungen in Gruppenkursen anbieten. Außerdem kann man eine individuelle Vorbereitung in Form eines Einzelcoachings mit einem Verkehrspsychologen durchführen.

Gruppenkurse sind zwar meist etwas preiswerter als ein Einzelcoaching, sie können allerdings den Teilnehmer nicht wirklich auf seine sehr individuelle Prüfungssituation vorbereiten. Im Einzelcoaching hingegen kann eine ganz individuelle Behandlung der Deliktproblematik durchgeführt werden und auch eine optimal angepasste Strategie mit dem Teilnehmer für die Prüfungssituation entwickelt werden.

Was kostet ein Verkehrspsychologe? Bei den Kosten für ein Einzelcoaching sind ca. 80 – 150 Euro pro Einzelsitzung fällig. Dabei sind meist ca. 10 Sitzungen zur MPU Vorbereitung notwendig.

Die etwas höheren Kosten im Vergleich zum Gruppenkurs machen sich jedoch schnell bezahlt, wenn man deshalb auf einen zweiten MPU Anlauf verzichten kann. Zusätzlich verliert man keine weitere wertvolle Zeit für eine Neuerteilung des Führerscheins. Hier finden Sie weitere detaillierte Informationen zu den Themen: MPU Kosten und MPU Vorbereitung.

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